Michael Peterseil

  • Woher: Wahlwiener aus Oberösterreich
  • Beruf(ung): Musik- und literaturbegeisterter Zahlenakrobat, Excel-Masochist und berufsbegleitender Teilzeitstudent
  • Alter bzw. Jahrgang: 1989

Meine Verbindung zum ESC

  • Erste ESC-Erinnerung: Alf Poier am Titelblatt der Kronen-Zeitung in 2003, was mich für den Rest des Jahrzehnts gleichmal verschreckt hat.
  • Erste OGAE Austria-Erinnerung: 15. Dezember 2019, als mich zwei Mitglieder*innen nach dem TAGebuch Slam auf den Fanclub hingewiesen haben
  • Erster ESC live? Ich trau es mich gar nicht sagen, aber bislang noch nicht
  • Song Contest Addicted seit? 2010

Meine Favorites

  • Liebster 2. Platz: Dami Im – Sound of Silence (2016) & Verka Serduchka – Dancing Lasha Tumbai (2007)
  • Guilty Pleasure Beitrag: Verka Serduchka – Dancing Lasha Tumbai (2007) (Hier noch weitere würdige Beiträge zu nennen, würde die allmächtige Erhabenheit von Verka nur schmälern)
  • Bester österreichischer Beitrag: Westend – Hurricane (1983)
  • Hasslied: Jedward – Lipstick (2011) uvm.
  • Bester ESC Jahrgang: 2018
  • Liebstes ESC Land: Schweden (die wissen, wie’s geht), Russland (Sergey, bitte komm zurück), Ukraine, Frankreich – wirklich schwer, sich für ein Land zu entscheiden
  • Schönste Bühne: Wien 2015
  • Beeindruckendstes Staging: Sergey Lazarev – You Are the Only One (2016)
  • Würde gerne auf ein Date mit: Wie gesagt: Sergey Lazarev – You are the only one

Was bedeutet der ESC für dich?

Eurovision bedeutet für mich Begeisterung und ironische Spöttelei, liebens- und hassenswerter Kitsch, Trickkleider, (kulturelle) Vielfalt und die absurdesten Geschmacksver(w)irrungen gepaart mit dem beeindruckenden Mut, Windmaschinen und Haar-Extensions in nur einem Song zu kombinieren. Es ist ein Geschenk, sich für einen Abend der Illusion eines harmonischen, glückseligen, friedlich geeinten Europas (plus einigen nicht-europäische Ländern) hinzugeben.

Dank Eurovision (und nicht zuletzt auch durch Sergey Lazarev, ich muss ihn einfach nochmal erwähnen hach) entdeckte ich in den letzten Jahren auch meine Leidenschaft für russische (und auch ukrainische) Popmusik und bin beeindruckt, welch kompetente Maschinerie dahintersteckt, welche Rolle bspw. Kirkorow und Kontopoulos dabei spielen. Künstler*innen wie Loboda, Verka Serduchka, Polina Gagarina, Maruv, Dima Bilan, Little Big, etc. hätte ich ohne den ESC wohl kaum kennen und lieben gelernt.

Unterm Strich ist und bleibt es Popmusik, die unterhalten soll, besticht dabei aber durch die schillerndsten Facetten und zeigt, wie vielschichtig und ambivalent sie sein kann.

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