Grand Prix d’Autriche

Rekorde & Facts

Auf dieser Seite haben wir einige spannende Statistiken und Fakten aus der ereignisreichen Geschichte unseres Clubbewerbs zusammengestellt.

Viele Sieger & eine Siegerin

Nur beim allerersten „Grand Prix d’Autriche“ 1996 gewann mit Elfriede Hofer (†) eine Frau. Sonst konnte das weibliche Geschlecht lediglich drei Mal Bronze für sich verbuchen. Dem gegenüber stehen 18 männliche Sieger – eine Dominanz, die es zu brechen gilt.

Mit unglaublichen 20 (!) Finalteilnahmen führt der Burgenländer Roman Leschitz – übrigens GPdA-Sieger 2001 – die Liste der erfolgreichsten Qualifikant*innen an.

  1. Roman Leschitz: 20 Finalteilnahmen
  2. Marcos Maximilian Tritremmel und
    Manfred Wally: jeweils 19 Finalteilnahmen
  3. Christian Weiß: 16 Finalteilnahmen
  4. Roland Putz: 15 Finalteilnahmen

Ein interessantes Detail an dieser Stelle: Bei den Interpret*innen der Gewinnerbeiträge ist es genau umgekehrt. 4 Männern stehen stolze 19 weibliche Interpretinnen gegenüber. Dazu kommen noch drei Duos bzw. Gruppen.

Wiederkehrende Interpret*innen

  • 11 Teilnahmen: Wencke Myhre (bester Platz: 2. im Jahr 2011)
  • jeweils 7 Teilnahmen: Conchita Wurst (2 Siege: 2012 und 2015) und Carmela Corren (bester Platz: 6. im Jahr 2001)
  • jeweils 6 Teilnahmen: Céline Dion (bester Platz: 3. im Jahr 2017) und Mónica Naranjo

Gelebte musikalische & sprachliche Diversität

Die Grundidee des „Grand Prix d’Autriche“ ist es, ein möglichst abwechslungsreiches Spektrum an Musik abzudecken: neues, noch unbekanntes Liedgut genauso wie ältere, teils vergessene Musikschätze. Kurzum: große musikalische Diversität.

Bei den bisherigen 26 Siegerbeiträgen gab es zehn unterschiedliche Sprachen. Englisch schaffte mit 7 Beiträgen die meisten Gewinne (den ersten jedoch erst 2008), dahinter folgen Schwedisch und Italienisch (jeweils 4x). Französisch bringt es lediglich auf einen Sieg – genauso wie Deutsch, das sich erst durch den letztjährigen Beitrag („Vincent“) einen Platz in diesem Ranking sichern konnte.

  • 7 Siege: Englisch
  • jeweils 5 Siege: Schwedisch und Italienisch
  • jeweils 2 Siege: Spanisch und Griechisch
  • jeweils 1 Sieg: Dänisch, Deutsch, Schweizerdeutsch, Kroatisch und Französisch

Die Wiederholungstäter*innen

Thomas Biegler aus Niederösterreich konnte in den Jahren 1998 und 2000 jeweils den ersten Platz holen. In den Jahren 2014 und 2015 kürte sich Bernd Heinrich zum Doppelsieger. Die Jahre 2011, 2012 und 2013 sollten die Jahre unseres Clubpräsidenten Marcos Maximilian Tritremmel werden, der seine Bilanz 2016, 2018 und 2020 nochmals mit drei Goldmedaillen auf beachtliche sechs Siege aufbessern konnte.

An dieser Stelle seien auch die Mitspieler erwähnt, die es zwar mehrmals auf das Siegertreppchen schaffen sollten – jedoch ohne den Titel zu holen. Allen voran Manfred Wally aus Wien, der mit 2 Mal Silber und 2 Mal Bronze diese Liste anführt. Dahinter folgt Florian Tusi aus der Schweiz mit zwei Mal Silber und einmal Bronze. Mit jeweils einem zweiten und einem dritten Platz von Markus Dürnberger aus Niederösterreich, Peter K. Seibold aus Baden-Württemberg und Markus Stephan aus Bayern wird diese Liste der längst fälligen Titelanwärter*innen vervollständigt.

Herkunft der Teilnehmer*innen

Gerade eines der kleinsten österreichischen Bundesländer hält den Rekord der meisten Siege:

  1. Burgenland: 10 Siege (5 Sieger)
  2. Steiermark: 5 Siege (4 Sieger*innen)
  3. Deutschland: 4 Siege (4 Sieger)
  4. Niederösterreich: 3 Siege (2 Sieger)
  5. Tirol: 2 Siege (2 Sieger)
  6. Irland und Oberösterreich: jeweils 1 Sieg

Detail am Rande: Bemerkenswert ist sicherlich die Tatsache, dass trotz vieler Teilnehmer*innen aus Wien im Lauf der Jahre unsere Bundeshauptstadt bis heute sieglos blieb.

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