Der Grand Prix d’Autriche 2016

Am Grand Prix d’Autriche 2016, der 21. Ausgabe des Wettbewerbes, beteiligten sich insgesamt 46 Mitglieder der OGAE Austria. Wie 2015 wurden die Beiträge durch Losentscheid auf die drei Vorrundengruppen A, B und C aufgeteilt.

Die jeweils ersten neun Lieder erreichten am Ende dann auch das Finale. Die ausgeschiedenen Beiträge wurden anhand ihrer Vorrundenplatzierung samt Punktewertung in eine Gesamtplatzierung eingereiht. Das Schicksal des letzten Platzes ereilte dabei trotz beachtlicher 49 Punkte der Beitrag von Stefan Schaden mit dem Lied „It’s On You“, gesungen von Ester Rada.

Im Finale gaben alle Finalisten und immerhin 16 von 19 Halbfinalisten ihre gültige Stimme ab und sorgten dabei für ein recht spannendes Rennen um die vorderen Plätze. Den dritten Platz, also sozusagen die Bronzemedaille, konnte sich dabei Thomas Schwingenschlögel aus Wien mit seinem Beitrag „Szabadnak lenni“, gesungen von der einstigen ungarischen Eurovisionsteilnehmerin Kati Wolf, sichern. Damit landete er denkbar knapp hinter dem zweitplatzierten „Adieu“, gesungen von Österreichs letztjähriger Eurovisionshoffnung ZOË, eingereicht von Erstteilnehmer Christian Kulmer aus Weiz.

Das eindeutige Siegerlied des Grand Prix d’Autriche 2017 mit einem neuen Punkterekord (Anm.: 219 Punkte) wurde ebenfalls von einer ehemaligen Eurovisionsteilnehmerin gesungen, nämlich Spaniens Pastora Soler. 2012 verzauberte sie mit „Quédate conmigo“ beim internationalen Eurovision Song Contest in Baku. Mit „Te despertaré“ gelang ihr dies nun wieder – zumindest bei den vielen Teilnehmern unseres Clubs. Damit ist diese Nummer erst das zweite spanischsprachige Siegerlied in der über zwanzigjährigen Geschichte dieses Clubbewerbes.

Der glückliche Gewinner war am Ende Clubpräsident Markus Tritremmel, der somit nach 2011, 2012 und 2013 den Titel damit zum insgesamt vierten Mal für sich entscheiden konnte.

Ob er den Titel beim nächsten Mal verteidigen können wird? Das bleibt momentan dahingestellt. Denn der Titelverteidiger aus dem Vorjahr erreichte dieses Jahr zum Beispiel das Finale erst gar nicht, was Folgendes zeigt: Neues Jahr, neues Spiel, neues Glück!

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